Vergnügen

Zuvor haben wir über die Tugend gesprochen. Tugend und Vergnügen? Passt das zusammen, mag jemand fragen. Jedoch, was auf dem ersten Blick recht widersprüchlich klingen mag, ist bei genauerer Betrachtung gar nicht so gegensätzlich.
Denn wer Vergnügen in der Tugend findet, der ist auf dem besten Weg zur Vollkommenheit und wahrer Größe.

Der Narr

Der Narr der jedes Wochenende das Vergnügen in den dunklen Weiten der Clubs sucht, wird sie nicht finden. Er wird, berauscht von jeglichen Partydrogen, für den Moment glückselig sein. Doch der Morgen danach. Er wartet schon. Er wird ihn zerstören und all seinen Lebensmut und all seine Euphorie aus ihm herausziehen. Er wird ihn nicht los lassen. Und der Narr ist durstig nach der nächsten Session. Nach dem Moment des Hochgefühls. Bis der letzte Funken Glück aus ihm herausgesaugt wurde. Und dann ist er Mitte 30, hat keine Freunde, hat keine Familie und arbeitet einen lausigen Job den er über alles hasst.

Strebe nach Höherem.

Tugend

„Wer sich der Tugend weiht zeigt edle Anlagen und gewährt Hoffnung für die Zukunft.“ – Seneca

Vergnügen in der Tugend finden.

Für mich persönlich ist ein hartes Workout ein Vergnügen. Denn jeder Schritt, jeder Sprung, jeder Drehung, jeder Lift bringt mich ein Stück weiter im unendlichen Prozess der Selbstverwirklichung/ der Verbesserung meiner Selbst. Auch du musst dieses Vergnügen finden. Es gibt keine Ausrede. Es darf keine Ausrede geben. Die Tugend ist alles. Also geh raus und trainier so lange bis dir die Kotze den Rachen aufstößt. Das ist wahre Vollkommenheit.